GeoVenture - sinnvoll und sensitiv reisen
 

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testimonials

 

 

andere über uns

   
   

 

 

Wir wissen, dass man uns beim Wort nehmen kann – aber woher sollten Sie das wissen?

   
       

Lesen Sie, was unsere Kunden zu sagen haben.

   
   

south gate angkor thom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lieber Marco Polo, Columbus, Humboldt - kurz: lieber Rene,


wie all diese Herren zuvor es geschafft haben, das Interesse an fremden Ländern zu

wecken,

so ist es auch Dir wieder einmal gelungen eine Reise mit uns zu machen,

die ewig in uns nachhallen wird.

   
    © taiger808
  Marianne G., November 2008    
   

 

 

 

   
   

leaving amphawa market

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Wochen ist es finster und kalt hier und ich muss aufpassen, dass mir

die Leichtigkeit des Seins - bei den Thais und Khmers erlebt und genossen -

nicht davonschwebt.


Meine Gedanken fliegen immer wieder zurück zu den wunderschönen

Erinnerungen …

   
   

© taiger808

  Gisela P. Oktober 2008    
             
    Hawaii: Papohaku evening  

 

 

 

 

 

Wie in einem Traum lebte ich in dieser Woche … die Landschaften waren für

mich neu, Geschichte und Literatur kenne ich zum Teil, vieles muss

nachgelesen werden.


Die Reise war für mich die schönste, die ich mit Ihnen gemacht habe,

dafür danke ich Ihnen sehr.

 

Als ich wieder nach Hause kam, überfiel mich eine unbestimmte Traurigkeit.

Der Traum war zu Ende, aber ich werde ihn bewahren, denn was wäre das

Leben ohne Träume und Fantasie?!!

   
    © taiger808   Uta F. September 2007    
             
             
             
   

reiseberichte

 

 

   
   

 

 

 

   
    Auszug aus: Die Königsstädte der Thai und der Khmer        
   

Marianne G., Januar 2009

 

 

   
             
    GeoVenture Bangkok  
Ankunft in Bangkok

 

Fliegen ist leider eine notwenige Voraussetzung, um entfernte Ziele zu erreichen.

Freude habe ich daran aber immer weniger.

 

So atmeten wir alle erleichtert auf, als die Maschine am nächsten Tag um 15.00 Uhr

Ortszeit in Bangkok sicher landete.

Die erste Etappe war geschafft. Auch hier noch die lästigen Formalitäten und dann

klingelte das Handy von Heinz. Rene war am Apparat und nannte uns den Treffpunkt.

Nach dem Durchschreiten der Sperre sollten wir nach rechts laufen bis ans Ende

der Halle und da wollte er uns in Empfang nehmen.


Wir nahmen also das Gepäck in die Hände und durchschritten die Schwingtüre.

Ach du meine Güte!


Schwüle Luft schlug uns ins Gesicht. Ein Heer von Taxen stand vor dem Gebäude.

Menschen gestikulierten,  boten uns unverständliche Hilfe an, aber von Rene war

weit und breit nichts zu sehen.

Also nochmals telefonieren. Wo seid ihr denn? Aus dem Gebäude raus und rechts!

Wir seien zu weit gegangen aber gleich sei er bei uns. Und so war es auch.

 

Wir wendeten die Köpfe und da kam er in Begleitung eines Thailänders entgegen.

Umarmung, Freude über das Wiedersehen und dann stellte Rene uns Aon vor.

Aon umarmte uns ebenfalls sofort und überreichte jedem von uns ein Malai.


Malais sind Blumengebinde, ähnlich den Leis von Hawaii. Rosen und Jasminblüten

waren dabei kunstvoll verarbeitet und sie verströmten einen betäubenden Duft.

Das macht uns Aon doch sofort sympathisch.


Zwei Taxen sollten uns in das Hotel in Bangkok bringen.

Wer mit wem in welches steigen sollte, war schnell geklärt und so war ich bei Aon,

der nur Englisch sprach mit im Auto. Es zeigte sich sehr schnell,  dass er ein

ausgezeichnetes Englisch sprach und so war die Verständigung mit ihm auf

der einstündigen Fahrt kein Problem.

 

 

Hotel und Chinatown - ein erster Eindruck

 

Schon nach einer Stunde wollten wir uns in der Hotelhalle wieder treffen.

Ich hatte noch gar kein Ohr,  geschweige denn ein Auge für alles.

Wir gingen daher schnurstracks zu unseren Zimmern und dort erwartete uns die erste

Überraschung.

 

Die Zimmer waren märchenhaft eingerichtet.

 

Der chinesische Stil unverkennbar. Stoffbezogene Lämpchen überall.

Es waren so schöne Stoffe, dass ich sie in Gedanken gleich auf meine Einkaufsliste setzte.

 

Das Badezimmer fand ebenfalls sofort mein Gefallen, großzügig und funktionell

eingerichtet.

Auch hier chinesische Accessoires. Ich legte mich sofort auf das bequeme Bett

und schloss meine Augen.


Kurz ausgeruht und dann trafen wir uns alle im Foyer des Hotels zu ersten

„Erkundungen“.

Inzwischen hatten wir uns alle klimagerecht gekleidet, viel Erleichterung hatte es jedoch

nicht wirklich gebracht. Nun ja, wir hatten noch reichlich Gelegenheit uns zu

akklimatisieren.


Zuerst mussten noch in die Wechselstube gehen, um Euro in thailändische Baht

wechseln.

100 Baht entsprechen etwa 2 Euro. Damit lässt sich gut rechnen.


Vor dem Hotel tobt der Verkehr, ein Maronenwagen steht direkt davor und bietet

heiße!!! Maroni an. Kleine Bananen in großen Mengen liegen auf einem weiteren

Handkarren, der gerade vor unserer Nase vorbeigezogen wird.

 

Rene und Aon führen uns nun durch das quirlige Chinatown.

Wir versuchen uns in dem Getümmel nicht aus den Augen zu verlieren. Es gibt so viel zu

schauen. Die Gehwege sind voller rollender Garküchen, neben denen auch gleich

gegessen wird. Die Menschen hocken über ihren Plastikschüsseln und löffeln oder

„stäbeln“ für uns noch gänzlich unbekannte Leckereien. 

Dazwischen laufen Hunde oder schwanzlose Katzen.


Eine erste Orientierung anhand der Straßenzüge ist möglich – wir wollen ja irgendwann

auch noch ohne Guide unterwegs sein. So gelangen wir wieder zu unserem Hotel,

wo schon das hoteleigene Tuk – Tuk samt Fahrer auf uns wartet.

Es hat Platz für uns alle, wir verteilen uns und so rasen wir durch die Stadt

und ziehen viele Blicke auf uns, denn soviel Menschen in einem Tuk-Tuk

und dazu lauter „Farangs“ sieht man auch in Bangkok nicht jeden Tag.

 

 

Essen in Chinatown

 

Gegenüber dem Hotel gibt es ein Lokal. Dies erstürmen wir, denn inzwischen meldet sich

der Magen. Freundlich werden wir begrüßt. Aon regelt das Platzproblem, das eigentlich

keines ist  und schon sitzen wir in fröhlicher Runde um einfachste Tische auf noch

einfacheren Stühlen.


Bestellen – können wir noch nicht, weil wir nicht wissen, was das ist auf den Karten,

die uns gezeigt werden. Doch wozu haben wir Sachverständige wie Aon und Rene.

Nochmals eine schnelle Unterweisung im „Stäbchengebrauch“, aber man kann auch das

Besteck benutzen. Allerdings essen  kein Chinese und auch kein Thailänder mit Messer

und Gabel. Das Essen ist so zubereitet, dass man ein Messer nie braucht, die Gabel nur

zum Aufschieben auf den Löffel gedacht ist und nur der Löffel den Weg in den Mund

nimmt. Verstanden!?


Dann werden zahlreiche Bambuskörbchen gebracht und jedes enthält eine neue

Besonderheit. Dim Sum – Herzwärmerchen- sind kleine gedämpfte oder frittierte Gerichte,

die man mit Sojasauce oder anderen meist sehr scharfen Sauce verfeinert.

Als Beilage gibt es gebratenen Reis. Ich esse morning glory (eine Schlingpflanzenart)

und noch viele anderen Dinge – ihre Namen habe ich vergessen, aber auf jeden Fall war

viel Knoblauch dabei. Der gehört zum täglichen Essen einfach dazu.


Aon heißt ganz anders – erfahren wir nebenbei. Aon ist nur der Nickname, weil wir

Farang die thailändischen Namen nicht aussprechen können.

Übersetzt bedeutet sein Name jedoch Bambusratte.


Satt und noch  mehr schwitzend durch das „spicy“ Essen, wagen wir es durch den

dichten Verkehr auf die andere Straßenseite zu kommen. Einfach nur schauen, wie es

die Einheimischen machen empfiehlt uns Rene. Wir erreichen unverletzt das Hotel und

bekommen noch ein paar Zeiten für den nächsten Tag genannt und dann sind wir im Bett.

(Klimaanlage ist zwar laut, aber sie kühlt wenigstens.)

 

 

 

Ein morgendlicher Bummel in Chinatown

 

Ausgeschlafen? Na ja, Jetlag macht es schwierig!


Wir wollen vor dem Frühstück „alleine“ einen Gang durch das Chinesen Viertel machen.

Beate, Heinz, Gisela und ich begrüßen all die freundlichen Hotelangestellten, am Eingang

des Hotels den ebenso freundlichen „Wachmann“ und treten auf die Straße.

Die Maronenfrau und der Bananenmann sind auch schon unterwegs.


Die Thailänder frühstücken offensichtlich nicht zu Hause, sondern hier auf der Straße.

Und was es da alles gibt. Reis, Nudeln, Gemüse, Fleisch und Früchte jeglicher Art.

Es brodelt, zischt und dampft in allen Töpfen. Wir versuchen vor lauter Gucken und

Staunen nicht die Orientierung zu verlieren, trauen uns gerademal im Quadrat ums Hotel

zu laufen.

Wir könnten ständig stehen bleiben, alles ist uns fremd und fasziniert uns enorm.


Jetzt kommt eine Gruppe Mönche die Straße entlang. Sie sind in orangefarbene

Gewänder gekleidet, in den Händen halten sie kugelförmige Schüsseln.

Immer wieder wird ihnen von den Menschen an der Straße etwas vom Essen in diese

gelegt. Ich höre später, dass die Mönche nicht betteln dürfen, sondern nur das

annehmen dürfen, was ihnen freiwillig gegeben wird.


Etwas weiter kniet ein alter Mann am Boden und füttert 5 dünne schwanzlose Katzen.

Er hat auf einem Stück Papier Fleisch ausgelegt, was die Tiere begierig fressen.

Immer wieder gibt es kleine Tische, auf denen Amulette zum Kauf angeboten werden.

Lotterielose werden ebenfalls an vielen Ecken den Glückssuchern angepriesen.

Dann kommen wir an eine Art Garage, in welcher auf Tischen bis auf den Gehweg hinaus

Fische in allen Zuständen, Formen, Farben und Größen auf Tellern und in Schüsseln

liegen. So sieht also das thailändische Frühstück aus?


Apropos Frühstück. Wir sollten schauen, dass wir ins Hotel zurückfinden.

Dort wartet auch auf uns ein Frühstück. Hier stoßen wir wieder auf Christel und wir

lassen uns alle das europäische Frühstück schmecken.


Nochmals kurz ins Zimmer, dann ist Treffen mit Rene und den thailändischen Begleitern.

 

 

Do's and don't's in Thailand

 

Außer dem liebenswürdigen Aon lernen wir jetzt noch Mr. Tee kennen. Er wird uns die

nächsten Tage begleiten und in allen Dingen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Rene hat ihn durch Aon kennengelernt und Mr. Tee gibt uns gleich einige Kostproben

von seinem Können.


Er zeigt uns auf einer eigens angefertigten Karte, was und wo wir alles sehen werden,

bringt uns die ersten thailändischen Worte bei. Khrap und Kha sollten uns noch während

des gesamten Aufenthaltes begleiten. Sawasdhee und Aroi Mak Mak – wie schwierig das

bloß ist…..


Dann die Sache mit dem Wai.

Farang sollten es besser gleich bleiben lassen. Da kann ganz viel falsch gemacht werden.

Bei Freunden – beide Daumen ans Kinn, bei älteren – beide Daumen an die Nase,

bei einem Mönch – beide Daumen an die Brauen. Wenn uns aber mal der König begegnen

sollte – ziemlich unwahrscheinlich-  Hände weit über dem Kopf halten und am besten

auch noch auf den Boden knien. Kindern auf gar keinen Fall einen Wai geben,

denn damit verkürzt man ihr Leben. Oh je!


Dann kam er zu einem weiteren wichtigen Thema. Toiletten in Thailand.

Er zeigt uns Beispielbilder und erklärte uns dann: vor der Benutzung einen Eimer oder

Becher voll Wasser über die Toilette schütten, danach zwei Eimer oder Becher.

Niemals Papier in die Toilette werfen! Mit diesen Hocktoiletten und Wassereimern statt

Clopapier müssten wir des Öfteren rechnen.


Nun kam er zu sich selbst. Als ältestes Kind von 14 ist er mit seinen  Eltern im

Chinesenviertel in Bangkok aufgewachsen. Dann habe er bei Amerikanern Englisch gelernt

und später seinen eigenen Landsleuten diese Sprache weitergegeben.

Irgendwann hat er festgestellt, dass er das nicht länger machen will und so kam er zum

Tourismus als Guide. Ganz wichtig: er möchte mit Mr. Tee angesprochen werden.


Alles klar.

 

 

Wat Pho und Thai Massage

 

Vor dem Hotel warteten zwei Taxen auf uns, die uns zum Reclining Buddha Temple

Wat Pho bringen. Wieder sitze ich mit Aon im Taxi.

Ich frage ihn dies und das und stelle erneut fest, dass er sehr gut Englisch spricht.

Wenn es den Fahrgästen langweilig wird, können sie aus einem am Fahrersitz

aufgehängten Buch lesen und dann an den Linien ihrer Hände etwas über ihre Zukunft

erfahren. Am Rückspiegel hängen Malais und ein laminiertes Blatt des heiligen

Bodybaumes. Dann sehe ich noch Amulette und ich bin überzeugt, dass mir nichts mehr

in diesem Auto passieren kann.


Wieder vereint durchlaufen wir nun den Tempelbezirk und bekommen von Mr. Tee oder

Rene alles erklärt, was uns helfen soll die buddhistische Tradition besser zu verstehen.

Mr. Tee erklärt uns den Gebrauch der Räucherstäbchen, das Lotusblütenblätterfalten

und zeigt uns dann  wie man Goldblättchen an Buddha Statuen anbringt.

 

Der Wat Pho ist einer der wichtigsten Tempel in Thailand. In seinem Viharn ist der

ruhende Buddha zu sehen. Diese 45 m lange, liegende Statue symbolisiert Buddha beim

Übergang ins Nirwana. An seinen Fußsohlen stellen 108 Tafeln aus Perlmutt-

Einlegearbeiten die Tugenden eines wahrhaften Buddhisten dar. Es soll Glück bringen,

in jede der 108 Almosenschalen vor der Staue 25 Satang zu werfen.


Das Mittagessen unterbricht den Aufenthalt im Tempelbezirk. Wir gehen in ein Lokal

ganz in der Nähe und dort esse ich: Thom Kha Kai – Chicken and Galgant in

Coconut Milk soup.

Lecker aber sehr spicy. Mir treibt es die Tränen in die Augen und den Schweiß auf den

gesamten Körper.
Danach geht es zurück in den Wat Pho.

 

Am Himmel ziehen Wolken auf, es gibt vielleicht noch Regen.

Da trifft es sich gut, dass nun Entspannung bei einer traditionellen Thai Massage

angesagt ist. 


Auf dem Tempelgelände befindet sich eine Massageschule.

Sie ist für die gute Qualität der Ausbildung berühmt. Dahin werden wir jetzt von Rene

und Aon geleitet. Wir betreten einen großen rechteckigen Raum, werden angenehm von

der Kühle und dem Duft nach Minzöl überrascht.  Sofort fühlt man sich wohl und dieses

Empfinden wird noch verstärkt, nachdem uns jeweils eine der jungen Frauen zu einer

Liege geleitet hat und uns bittet darauf in entspannter Lage Platz zu nehmen.

Alles Störende, wie Schmuck, Rucksack, Fotoapparat etc. wird sicher verstaut und dann

machen sie sich an die Arbeit.


Ich liege zunächst auf dem Rücken und lasse die Architektur des Raumes auf mich wirken.

Die Decke des Gebäudes ist in dunklem Rot gehalten und mit goldenen Ornamenten

zusätzlich geschmückt.
Die Thailänderinnen mit den schwarzen Haaren, weißen Blusen und schwarzen Hosen

passen wohltuend ins Bild. Der Lärm der Stadt bleibt draußen, nichts Störendes

beeinträchtigt die Entspannung.


Eine komplette Stunde lang werde ich nun durch eine manchmal schmerzhafte

Druckmassage wieder ins körperliche Gleichgewicht gebracht. Mir war gar nicht bewusst,

wo überall auf dem Körper Punkte sind, die bearbeitet werden können.

Als ich nach dem Ende der Massage wieder auf Rene und Aon treffe, fühle ich mich wie

neu geboren. Dies muss sich auch auf dem Gesicht gespiegelt haben.

Jedenfalls hatten die Wartenden diesen Eindruck.


Inzwischen hatte sich draußen ein Gewitter gebildet und es regnete ziemlich heftig.

So warteten wir noch in aller Ruhe, bis auch der Rest der Gruppe in den Genuss der

Massage gekommen war.

Dann ging es unterm Schirm wieder hinaus ins pulsierende Bangkok.

 

 

 

   
   

© Marianne G.

 

 

 

   
   

 

 

 

   
             
 

 

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