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		<title>Volontieren im Süden Thailands</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 10:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich werde immer wieder nach Möglichkeiten gefragt, wo man in Südostasien volontieren kann und dabei unmittelbaren Zugang zu Kultur und Natur der Region erhält. Auch ist die Frage nach der Reputation des Projekts berechtigt, denn es gibt leider NGO’s, die neben entsprechenden Eignungen und Fähigkeiten auch erhebliche und u.U. nicht gerechtfertigte Zuzahlungen von Praktikanten erwarten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_245" class="wp-caption aligncenter" style="width: 423px"><a href="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/vs_Thaikochen_Arbeit_mit_dem_Moerser.jpg"><img class="size-full wp-image-245  " title="Unterricht im Kochen - © Beluga School for Life" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/vs_Thaikochen_Arbeit_mit_dem_Moerser.jpg" alt="Unterricht im Kochen - © Beluga School for Life" width="413" height="275" /></a><p class="wp-caption-text">Unterricht im Kochen - © Beluga School for Life</p></div>
<p>Ich werde immer wieder nach Möglichkeiten gefragt, wo man in Südostasien volontieren kann und dabei unmittelbaren Zugang zu Kultur und Natur der Region erhält. Auch ist die Frage nach der Reputation des Projekts berechtigt, denn es gibt leider NGO’s, die neben entsprechenden Eignungen und Fähigkeiten auch erhebliche und u.U. nicht gerechtfertigte Zuzahlungen von Praktikanten erwarten. <a href="http://cambodiacalling.blogspot.com/2008/11/volunteering-in-cambodia.html" target="_blank">Scams</a> sind nicht auszuschließen.</p>
<p>Ich werde in unregelmäßigen Abständen Projekte mit guter Reputation vorstellen.</p>
<p><span id="more-243"></span><br />
Der Tsunami vom 26. Dezember 2004 hat in Südostasien Hunderttausende Menschenleben gekostet und weite Küstenabschnitte zerstört. Zu den Leidtragenden gehören auch Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder obdachlos wurden.</p>
<p>In den darauffolgenden Wochen und Monaten wurden weltweit Hilfsprojekte initiiert, die darauf abzielten, die zerstörten Regionen wieder bewohnbar zu machen und menschliches Leid zu lindern.</p>
<p>Eines dieser Projekte wurde durch Niels Stolberg, geschäftsführender Gesellschafter der Beluga Shipping GmbH, ins Leben gerufen. Im Südwesten Thailands, in der Region um Khao Lak, gründete und finanzierte die in Bremen ansässige Beluga Shipping GmbH die „Beluga School for Life“, ein mit zunächst 1.5 Millionen Euro ausgestattetes Hilfsprojekt, dass in Not geratenen Kindern der Region eine menschenwürdige Zukunft ermöglichen soll. Durch Bildung und Ausbildung  wird der heranwachsenden Generation die Möglichkeit gegeben, den Kreislauf von Benachteiligung und  Armut zu durchbrechen.</p>
<p>2005 begannen die Bauarbeiten nahe Baan Na Nai (Dorf im Reisfeld), 20 Autominuten vom Touristenzentrum Khao Lak entfernt .  Im Oktober 2006 wurden Wohn- und Unterrichtsgebäude, ein Kindergarten, Schulungswerkstätten und weitere Versorgungseinrichtungen ihrer Bestimmung übergeben. Im darauffolgenden Frühjahr wurde der Schulbetrieb aufgenommen.</p>
<p>152 Kinder haben damit ein neues Zuhause und freien Zugang zu Bildung und Ausbildung bekommen.</p>
<p>In Ergänzung zu den Wohn- und Lehreinrichtungen verfügt die Beluga School for Life über einen komfortabel ausgestatteten Gästebereich, dessen Einnahmen zu 100% dem Hilfsprojekt zufließen. Diese touristische Seite des Projektes folgt dem Ansatz kulturell sensitiven und nachhaltigen Reisens. Interessenten können sich bei <a href="http://www.charity-travel-thailand.de/" target="_blank">Charity Travel Thailand</a> über das Angebot informieren (<a href="mailto:charity.travel@beluga-group.com">Email Charity Travel Thailand</a>).</p>
<div id="attachment_246" class="wp-caption aligncenter" style="width: 423px"><a href="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/vs_Gaestebereich_Erholen_Sie_sich.jpg"><img class="size-full wp-image-246  " title="Gästebereich der Beluga School for Life, © Beluga School for Life" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/vs_Gaestebereich_Erholen_Sie_sich.jpg" alt="Gästebereich der Beluga School for Life, © Beluga School for Life" width="413" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">Gästebereich der Beluga School for Life, © Beluga School for Life</p></div>
<p>Für alle, die sich intensiv mit der Lebensweise und Kultur Thailands beschäftigen und einen eigenen Beitrag als Volontär leisten wollen, bietet die Beluga School for Life ein Praxissemester an. Wer mindestens 18 Jahre alt und Kindern gegenüber aufgeschlossen ist, gute Englischkenntnisse besitzt und nutzbare berufliche Erfahrung mitbringt, kann sich für einen Mindestzeitraum von 6 Monaten dem Projekt zur Verfügung stellen. Die Kostenfrage: Der Praktikant wird gebeten, monatlich 240 € für Kost, Logis, Wasser, Strom, Transporte und Ausflüge zu zahlen.</p>
<p>Dieser Beitrag ist meiner Auffassung nach moderat und deckt nur die tatsächlich entstehenden Kosten. Auch sollte bedacht werden, dass die Beluga School for Life durch diese Zahlung allen Spendern garantieren kann, dass ihre Zuwendungen ausschließlich den Kindern zugutekommen. Das Flugticket und entsprechende Versicherungen sind vom Praktikanten selbst zu übernehmen.</p>
<p>Interessenten finden auf der <a href="http://www.geoventure.de/volontieren.html">GeoVenture Webseite</a> und im englischsprachigen <a href="http://blog.tourismthailand.org/EugeneTang/?p=253" target="_blank">Blog </a>von Eugen Tang zusätzliche Informationen oder können sich direkt an Karin Festerling, Tel.: 0421 – 333 22 717 , E-mail: <a href="mailto:personal@beluga-schoolforlife.de">personal@beluga-schoolforlife.de</a> wenden.</p>
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		<title>GeoVenture Tipp: Wat Tham Sua, Tiger Cave Temple, Krabi, Thailand</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 06:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Informationen zum Besuch des Tigerhöhlentempels in Krabi, Thailand. Hinweis: Es handelt sich nicht um den Tiger Tempel in Kanchanaburi in der Nähe Bangkoks! Der Tiger Cave Temple liegt 700 km südlich von Bangkok in der Provinz Krabi. Hier trifft man keine lebenden Tiger an, insbesondere keine, die sich gegen ein Entgeld von 1000 THB von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Informationen zum Besuch des Tigerhöhlentempels in Krabi, Thailand.</em></p>
<p><em>Hinweis: Es handelt sich <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> um den Tiger Tempel in Kanchanaburi in der Nähe Bangkoks! Der Tiger Cave Temple liegt 700 km südlich von Bangkok in der Provinz Krabi. Hier trifft man keine lebenden Tiger an, insbesondere keine, die sich gegen ein Entgeld von 1000 THB von Touristen umarmen und ablichten lassen <img src='http://www.geoventure.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .<br />
</em></p>
<p>GeoVenture Bewertung (maximal <strong>♦♦♦♦♦</strong>)</p>
<p style="text-align: right;"><a style="color: #f00; cursor: help; text-decoration: none;" title="Großartige Landschaft, Karstfelsen, Reste von Regenwald, fantastischer Ausblick vom Gipfel">Sehenswert</a> <strong>♦♦♦♦</strong><a style="color: #f00; cursor: help; text-decoration: none;" title="Aktiver Tempel mit Meditationszentrum, nicht historisch(geg. 1975), touristisch vermarktet"><br />
Authentizität</a><strong> ♦♦♦</strong><a style="color: #f00; cursor: help; text-decoration: none;" title="Am Rand der Stadt Krabi, bedingt erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln"><br />
Erreichbarkeit</a><strong> ♦♦♦♦</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_234" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/On-top-of-Tiger-temple-Krabi2_med.jpg"><img class="size-full wp-image-234 " title="Opferstock im Tiger cave Temple Krabi" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/On-top-of-Tiger-temple-Krabi2_med.jpg" alt="Opferstock im Tiger cave Temple Krabi" width="480" height="322" /></a><p class="wp-caption-text">Opferstock im Tiger Cave Temple Krabi</p></div>
<p><strong>Wie erreiche ich die Anlage?</strong></p>
<p><span id="more-215"></span><br />
Das Tempelareal liegt am <a href="http://www.flickr.com/photos/taiger808/map?&amp;fLat=8.1147&amp;fLon=98.9204&amp;zl=5&amp;order_by=recent">Stadtrand von Krabi, in der Nähe von Big C</a>. Du hast mehrere Möglichkeiten der Besichtigung:</p>
<ul>
<li>Mit einer Reisegruppe. Lokale Reiseunternehmen bieten Wat Tham Sua als Teil einer Ganztagsbesichtigung in Verbindung mit anderen Sehenswürdigkeiten (z.B. Hotsprings) an.</li>
</ul>
<ul>
<li>Individuell mit eigenem Transport. Miete Dir ein Motorrad oder ein Auto.</li>
</ul>
<ul>
<li>Mit dem öffentlich Songthaew, dass in Richtung Big C fährt. Oder einem der Taxis bzw. Motorrad-Taxis. Preis vor Abfahrt aushandeln!</li>
</ul>
<p><strong>Wann ist die beste Besichtigungszeit und wie viel Zeit sollte ich insgesamt einplanen?</strong></p>
<p>Zur Besichtigung empfehlen sich der Morgen oder der späte Nachmittag.</p>
<p>Für das Tempeltal solltest Du 20 bis 40 Minuten einplanen. Die Zeit für den Aufstieg ist konditionsabhängig. Gut Trainierte schaffen die 1237 Stufen in 20 Minuten.  Normalerweise sollten für den Aufstieg 30 bis 45 Minuten ausreichend sein.</p>
<p><strong>Was ist mitzubringen?</strong></p>
<ul>
<li>Wasser (kann vor Ort gekauft werden. Auf dem Gipfel befindet sich ein Wasserspender)</li>
<li>Taschenlampe (für den Abstieg nach Sonnenuntergang oder eine unbeleuchtete Höhle)</li>
<li>Sicheres Schuhwerk</li>
</ul>
<p><strong>Was sollte ich wissen und beachten?</strong></p>
<p>Du befindest Dich auf dem Gelände eines buddhistischen Tempels.</p>
<p>Wat Tham Sua wurde 1975 durch den Venerable <a href="http://wattumsua.thaipulse.com/wat-tum-sua-ajahn-jumnien.htm" target="_self">Chamnian Silsetso</a> (<a href="http://media.dharmaseed.org/uploads/photos/thumb_Ajahn_Jumnien_.jpg">Ajahn Jumnien</a>) als Waldkloster und buddhistisches Meditationszentrum in der Vipassana Tradition gegründet.</p>
<p>In Wat Tham Sua sind ca. 30-40 Mönche und Nonnen ordiniert. Einige der Höhlen im Karstfelsen werden als Kutis, als Mönchszellen, genutzt, in denen zeitweise bis zu 8 der ordinierten Mönche und Nonnen leben. Andere Höhlen wie die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=P8hkP7nqnMU">Schlangenhöhle</a> sind als Meditationsorte bekannt.</p>
<p>Im Wald am Fuß der Karstfelsen sind <a href="a%20href=%22http:/wattumsua.thaipulse.com%22%20target=%22_blank%22%20title=%22http:/wattumsua.thaipulse.com%22%20rel=%22nofollow%22%20dir=%22ltr%22%3ehttp:/wattumsua.thaipulse.com%3c/a">Reste eines Regenwalds</a> mit botanisch interessanten Bäumen von erstaunlicher Dimension erhalten, wie z.B Hopea latifolia.</p>
<p>Der Tigerhöhlentempel gibt ein gutes Beispiel, dass sich Buddhismus und kommerzielle Bestrebungen keinesfalls ausschließen. Dafür sprechen nicht nur die zahlreichen Opferstöcke überall im Tempelgelände, sondern auch die geschickte touristische Anbindung und Vermarktung.</p>
<p>1237 Stufen führen zum Goldenen Buddha auf dem Berggipfel.</p>
<p>Du wirst unweigerlich Affen begegnen – bitte nicht füttern.</p>
<p>Kurze Hosen und Sandalen werden offensichtlich toleriert. Hemden sollten, auch wenn es noch so heiß wird, nicht ausgezogen werden. Schuhe sind beim Betreten der oberen Plattform hingegen auszuziehen.</p>
<p>Die Aussicht vom Gipfeltempel ist überwältigend und lohnt die Mühe des Aufstiegs.</p>
<p>Weitere Fragen? <a href="http://www.geoventure.de/kontakt.html" target="_self">Wir sind für Sie da.</a></p>
<p style="text-align: right;"><strong><br />
</strong></p>
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		<title>1237 Stufen (1)</title>
		<link>http://www.geoventure.de/blog/?p=191</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 12:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufstieg zum Tiger Cave Temple in Krabi Ich bin wieder einmal zu spät, ich hätte vor 9 Uhr hier ankommen sollen, und nun ist es 11 und es ist schwül und windstill, aber noch bin ich ja im Schatten. Die riesigen Bäume sorgen für Kühle. Das dicht bewaldete Tal hinter dem Tempel nutze ich zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Aufstieg zum <a href="http://www.geoventure.de/blog/?p=215">Tiger Cave Temple</a> in Krabi</em></p>
<p>Ich bin wieder einmal zu spät, ich hätte vor 9 Uhr hier ankommen sollen, und nun ist es 11 und es ist schwül und windstill, aber noch bin ich ja im Schatten. Die riesigen Bäume sorgen für Kühle. Das dicht bewaldete Tal hinter dem Tempel nutze ich zum Atemholen.</p>
<p>Der schmale feuchte Weg führt unter einem grünen Himmel am Karstfelsen entlang. Ich kann mich dem sakralen Charme des Ortes nicht entziehen, die Natur selbst hat sich hier ihre Kathedrale gebaut. Bäume wie Säulen, einige <em>Hopea latifolia</em> mit unglaublich ausladender Basis, eine urweltlich anmutende Gotik, die den Blick nach oben zwingt. Palmen formen ein feingliedriges Gewölbe ohne klar begrenzte Scheitelhöhe. Dieses Gewölbe ist licht, durchbrochen, mehrstöckig. Links von mir der Fels, eine fein ziselierte Wand, die plötzlich zurücktritt und Raum für ein düsteres Seitenschiff lässt und grottenhafte Kapellen.</p>
<p><span id="more-191"></span><br />
Sakral  ist hier alles, weiß Gott, doch wohnen hier fremde Geister, die mir meine abendländisch-christlichen Erwägungen im Bereich einer buddhistischen Tempelanlage verübeln. Meine Augen haben sich kaum an das Dunkel gewöhnt und eine Gruppe von Buddha-Statuen im Grottenhintergrund ausgemacht, als mir jemand meine Wasserflasche aus der Hand reißt und sich mit stolzem Geschnatter davonmacht.  Ein Blick nach draußen und mir wird klar: ich bin einer Herde Affen aufgesessen. Ein kleiner Kerl hängt an einem Felsvorsprung und klammert sich an seine Beute, die ihm drei seiner Artgenossen streitig machen. Gegen Affen habe ich keine Chance, meine Flasche ist in für mich unerreichbare Sphären aufgestiegen und verschwindet soeben in den Rippen des Palmengewölbes. Das höhnische Kreischen von oben quittiere ich mit buddhistischer Gelassenheit. Doch Wasser werde ich brauchen, inzwischen ist es fast Mittag und ich bin nach wie vor entschlossen die 1237 Stufen zum oberen Tempel  zu steigen.</p>
<p>Der Waldpfad führt mich an Mönchszellen vorbei und entpuppt sich als Rundweg. Zurück am Tempeleingang wird mir klar, dass mir dank des Affenüberfalls jene Gesteinsformation entgangen ist, die namensgebend für den Tiger Tempel war.</p>
<p>Der Tempelshop erweist sich als gut ausgestattet, doch mir geht es nur um Wasser.</p>
<p>Die ersten Treppenstufen sind schnell erklommen. Es wird steiler, die Stufen werden höher, es wird unangenehm heiß, die Luft wird knapp. Und dann sind sie wieder da, links und rechts ist der schmale Aufstieg von Affen flankiert, die mich taxieren und auf einen günstigen Moment hoffen. Ich verstaue meine neue Flasche in der Kameratasche und setze den Aufstieg fort &#8211; ungerührt und ungehindert.</p>
<p>(Fortsetzung folgt)</p>
<p><a href="http://www.geoventure.de/blog/?p=215">Tipps und Organisatorisches zum Tigerhöhlentempel (Wat Tham Sua)</a></p>
<p><a href="http://travel.athailand.net/?p=1301" target="_blank">Video vom Aufstieg</a></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_193" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/On-top-of-Tiger-temple-Krabi_med.jpg"><img class="size-full wp-image-193 " title="Tiger Cave Temple Krabi, Wat Tham Sua" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/On-top-of-Tiger-temple-Krabi_med.jpg" alt="" width="480" height="320" /></a><p class="wp-caption-text">Wat Tham Seua, Krabi</p></div>
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		<title>Koh Yao Noi (1)</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 13:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So stelle ich mir Koh Yao Noi vor: Die Insel hat grüne Hügel, die sich eher unspektakulär aus einer Türkis schimmernden See erheben. Ein Saum von Kokospalmen, der sich beim Näherkommen auffächert und flache Hütten hervortreten lässt. Ich denke an Holzstreben, dunkel angelaufene Betonquader, gewelltes Blech. Gelbe Sandstrände, von Mangrovenwäldern unterbrochen. Kautschukplantagen im Inselinneren. Wasserbüffel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://www.geoventure.de/blog/?attachment_id=173' title='Ziegen am Pier von Thalen'><img width="150" height="150" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Goats-Talene-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ziegen am Pier von Thalen" title="Ziegen am Pier von Thalen" /></a>
<a href='http://www.geoventure.de/blog/?attachment_id=174' title='Im Fischerboot nach Koh Yao Noi'><img width="150" height="150" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/REJ_1870small-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Im Fischerboot nach Koh Yao Noi" title="Im Fischerboot nach Koh Yao Noi" /></a>
<a href='http://www.geoventure.de/blog/?attachment_id=175' title='Im Fischerboot nach Koh Yao Noi'><img width="150" height="150" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/REJ_1907small-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Im Fischerboot nach Koh Yao Noi" title="Im Fischerboot nach Koh Yao Noi" /></a>

<p>So stelle ich mir <em>Koh Yao Noi</em> vor:<br />
Die Insel hat grüne Hügel, die sich eher unspektakulär aus einer Türkis schimmernden See erheben.<br />
Ein Saum von Kokospalmen, der sich beim Näherkommen auffächert und flache Hütten hervortreten lässt. Ich denke an Holzstreben, dunkel angelaufene Betonquader, gewelltes Blech. Gelbe Sandstrände, von Mangrovenwäldern unterbrochen. Kautschukplantagen im Inselinneren. Wasserbüffel am Rand von Reisfeldern. Reste von Regenwald auf den Hügeln. Schwärme bunter Vögel. Fremde Laute. Die Mahnung des <em>Adhan </em>über allem, das einschüchternde <em>La ilaha illa llah</em>, bekräftigt durch einen blechernen langgezogenen Widerhall aus ungezählten Lautsprechern.<br />
Ich weiß von meiner Freundin <em>Bohm</em>, die mich am Pier von <em>Koh Yao Noi</em> erwartet: Fast jeder dort ist <a href="http://www.thaipage.ch/autor/steinmetz/islam.php" target="_self">Muslim</a>. Ich kenne das von Krabi.</p>
<p>Ich habe es mir an der Landungsbrücke von <em>Thalen </em>bequem gemacht und warte auf die Fähre.</p>
<p><span id="more-167"></span>Augenscheinlich bin ich der einzige Fremde hier, sonst scheinen sich alle zu kennen. Gruppen kraushaariger sonnengebräunter Männer vertreiben sich scherzend die Zeit. Wortfetzen fliegen zu mir herüber, und auch wenn mich anscheinend niemand beobachtet weiss ich doch ich werde aus den Augenwinkeln heraus gemustert. Keine meiner Bewegungen bleibt unbemerkt.</p>
<p>Auch die Ziegen beobachten mich.  Ihnen bin ich nicht geheuer. Sobald ich aufstehe meckern sie und wenden sich zur Flucht. Man hat ihnen nur Raum für ein kurzes Zappeln gelassen, dann sinken sie hilflos und ergeben in ihre kauernde Haltung zurück: sie sind in Reissäcke eingebunden. Sie können nicht anders. Nur die Köpfe schauen heraus, die sie zusammenstecken, das mildert die Angst.</p>
<p>Vor mir also <em>Koh Yao Noi</em>, ein blaugrünes Band am Horizont. Viele andere Inseln gibt es westlich von hier, mir ist noch nicht klar, wo <em>Koh Yao Noi</em> beginnt und wo die größere Schwesterinsel <em>Koh Yao Yai</em> endet.<br />
Ich will an den Rand des Stegs, das Licht ist gut für ein paar Fotos. Ich stehe auf, was die Ziegen mit panischem Blöken und einem Fluchtversuch quittieren und mir neugierige Blicke der kraushaarigen Einheimischen einträgt. Man lacht, die Ziegen versöhnen sich mit ihrem Reissackschicksal und legen wieder eingeschüchtert die Köpfe zusammen. Die Fotos sind gemacht, und jetzt löst sich doch einer aus der kraushaarigen Menge und ruft mir etwas in Thai, dann in Englisch zu. Ich frage ihn nach der Fähre, aber er versteht mich nicht und sagt nur: „<em>Egypt</em>!“, dabei auf seinen Freund weisend, der sich halb lachend, halb verschämt wegdreht. Ich wiederhole <em>Koh Yao Noi</em> und <em>Ferry</em>, er aber bleibt bei <em>Egypt</em>, und ich halte es für klug, darauf einzugehen. „<em>Egypt</em>!“ wiederhole ich, seinem Freund verständnisvoll und nichtsahnend zunickend, doch jetzt wird klar, man hat etwas Verbindendes zwischen mir, dem hochgewachsenen <em>Farang </em>aus einer unbekannten Ferne und dem einzigen reiseerfahrenen Einheimischen gefunden. <em>Egypt</em>! Er war einmal in Ägypten! Das bestätigt er mir nun in gebrochenem Englisch, und mir bleibt noch Zeit für einige kurze Sätze, bis die ganze Aufmerksamkeit auf die unglücklichen Ziegen übergeht, die sich wild blökend in ihren Reissäcken drehen. Ein Fischerboot hat den Steg mit einem Dutzend Passagiere überschwemmt, es ist laut und ungewöhnlich hektisch geworden, und da das die Fähre nach <em>Koh Yao Noi</em> zu sein scheint kann ich mit meinem neu gewonnen Freund nicht mehr Zeit in Egypt verbringen.</p>
<p>Ich bin der einzige Passagier.<br />
Die See ist ruhig als wir ablegen, der Horizont voller Versprechen.</p>
<p>Was hinter uns verschwindet –Landungsbrücke, Mangrovenwald, Egypt &#8211; wird nun Teil eines erstaunlichen Ganzen. Alles Bekannte verschmilzt mit dem Entfernten &#8211; den hinter dem Pier, dem Mangrovensaum, der Küste liegenden Bergen &#8211; zu neuen eigenwilligen Formen, die schon nach wenigen Minuten Fahrt ähnlich fremd und verheißend wirken wie die blaugrünen Inseln vor uns.<br />
Doch dort, vor uns, werde ich erwartet. Das zählt.</p>
<p>Fortsetzung folgt &#8230;</p>
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		<title>Die Künstler von Khlong Muang (2)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 13:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich heute den Strand von Khlong Muang erreiche, hat sich die See schon weit zurückgezogen. Eine stete Brise wirbelt Schaumkämme auf, die sich weit draußen brechen. Die nachmittägliche Sonne entlockt der Andaman Sea die Farben der Südsee, doch wirkt das Meer unruhig, aufgewühlt, gespannt, als sammele es Kraft für den nächsten Angriff auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/sand-bubbler-crab1.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/sand-bubbler-crab2.jpg">
<a href='http://www.geoventure.de/blog/?attachment_id=147' title='Muster am Strand von Khlong Muang, Krabi'><img width="150" height="150" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/sand-bubbler-crab1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Muster am Strand von Khlong Muang, Krabi" title="Muster am Strand von Khlong Muang, Krabi" /></a>
<a href='http://www.geoventure.de/blog/?attachment_id=148' title='Sandkrabbe Scopimera globosa'><img width="150" height="150" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/sand-bubbler-crab2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sandkrabbe Scopimera globosa" title="Sandkrabbe Scopimera globosa" /></a>
<a href='http://www.geoventure.de/blog/?attachment_id=149' title='Sandkrabbe Scopimera globosa'><img width="150" height="150" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/sand-bubbler-crab3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sandkrabbe Scopimera globosa" title="Sandkrabbe Scopimera globosa" /></a>
</p>
<p></a></p>
<p>Als ich heute den Strand von Khlong Muang erreiche, hat sich die See schon weit zurückgezogen. Eine stete Brise wirbelt Schaumkämme auf, die sich weit draußen brechen. Die nachmittägliche Sonne entlockt der Andaman Sea die Farben der Südsee, doch wirkt das Meer unruhig, aufgewühlt, gespannt, als sammele es Kraft für den nächsten Angriff auf die Küste.</p>
<p>Tausende Krabben nutzen die Ebbe, ich sehe ganze Schwärme von ihnen wie flache orangene Wolken über den Sand gleiten.</p>
<p>Ich halte nach den kleineren, fliegengroßen Sandkrabben Ausschau. Unbeeindruckt von der hektisch umhereilenden Konkurrenz verlegen sie pedantisch ihre Sandkugel-Muster,  einem geheimen Krabbenritus gehorchend und ihrem abstrakten Bauplan folgend, den es schnellstmöglich umzusetzen gilt. Die nächste Flut kommt bestimmt.</p>
<p><span id="more-150"></span><br />
Jede arbeitet dabei für sich &#8211; eifrig, lautlos, unablässig. Es dauert, bevor sie mich als Beobachter akzeptieren. Komme ich nahe, sind sie verschwunden, und ich muss eine Weile stillhalten, bevor sich eine nach der anderen blicken lässt und ihre Arbeit erneut aufnimmt.</p>
<p>Inzwischen ist mir der Sinn dieses emsigen Treibens klar.</p>
<p>Der Krabbe geht es um winzige organische Partikel, die im Sandlückenraum gelagert sind.</p>
<p>Sie schaufelt in Blitzesschnelle den feuchten, nährstoffhaltigen Sand in ihre Mundplatten und formt aus dem Abraum, den verbliebenen Körnern, eine Kugel, die sie schließlich unter ihrem Körper seitlich nach hinten schiebt. Unverzüglich widmet sie sich weiteren Sandpartikeln, die sich vielversprechend vor ihr ausbreiten. Der abgegessene Rest wird abermals in zehn Sekunden in Kugelform gebracht, nach hinten durchgeschoben, aufgereiht und ergänzt wirkungsvoll das Krabbenmosaik.</p>
<p>Der Vorteil dieser Technik ist offensichtlich. Das bereits durchkämmte Material ist nun durch Kugeln markiert. Die Krabbe ist somit ausschließlich mit nährstoffhaltigem Sand beschäftigt und verliert keine Zeit mit verbrauchten Partikeln.</p>
<p>Stunden später löst die Flut, der große Gleichmacher, den Krabbenzauber. Die Botschaft eines jeden Sandkugel-Musters wird entschlüsselt, jedes Ornament in seine Grundstoffe zerlegt. Und alles beginnt erneut.</p>
<p><a href="http://vimeo.com/11807586">Die Sandkrabbe oder das Krabben-Orakel</a> from <a href="http://vimeo.com/twitasia">Pichai</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>News von Mae Chee Brigitte</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 10:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mae Chee Brigitte]]></category>
		<category><![CDATA[meditieren]]></category>
		<category><![CDATA[Phra Acharn Phet]]></category>
		<category><![CDATA[retreat]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde Es freut mich euch mitzuteilen, dass vom 1ten bis 9ten Januar 2011 wieder das alljaehrliche NEUJAHRSRETREAT stattfinden wird. Phra Acharn Phet und ich werden die Meditationen leiten und Anweisungen geben. Wahrscheinlich werden auch Phra Acharn Aod und andere Lehrer Belehrungen geben. Ihr seid alle herzlich willkommen. Das Retreat vom Januar 2010 ist bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde</p>
<p>Es freut mich euch mitzuteilen, dass vom 1ten bis 9ten Januar 2011 wieder das alljaehrliche NEUJAHRSRETREAT stattfinden wird.</p>
<p>Phra Acharn Phet und ich werden die Meditationen leiten und Anweisungen geben. Wahrscheinlich werden auch Phra Acharn Aod und andere Lehrer Belehrungen geben.</p>
<p>Ihr seid alle herzlich willkommen.</p>
<p><span id="more-131"></span>Das Retreat vom Januar 2010 ist bei den meisten Teilnehmern sehr gut angekommen.</p>
<p>Bitte meldet euch rechtzeitig bei mir an.</p>
<p>Zur Zeit sind wir (Phra Acharn Phet und ich) im intensiven Retreat. Wir werden erst ab 24ten Oktober wieder Schueler aufnehmen.</p>
<p>Freu mich auf ein Wiedersehen&#8230;..<a href="http://www.thaipage.ch/autor/stevens/buddhismus/nonnen.php" target="_self">Mae Chee</a> Brigitte</p>
<p>Link zum <a title="Retreat" href="http://www.meditationthailand.com/retreat11_deutsch.htm" target="_blank">Retreat.</a></p>
<p><a href="http://www.meditationthailand.com/retreat11_deutsch.htm" target="_blank"><br />
</a></p>
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		<title>Versunken</title>
		<link>http://www.geoventure.de/blog/?p=122</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 10:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein paar Mal bin ich schon wach geworden und habe im Halbschlaf nach meiner Uhr getastet. Es ist zu dunkel, ich kann das Ziffernblatt nicht erkennen, und ich möchte die anderen Schläfer im Raum nicht wecken. Ich bleibe auf dem Rücken liegen, das Dunkel zieht Kreise um mich her, die, wenn ein Gecko schnalzt, zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Mal bin ich schon wach geworden und habe im Halbschlaf nach meiner Uhr getastet. Es ist zu dunkel, ich kann das Ziffernblatt nicht erkennen, und ich möchte die anderen Schläfer im Raum nicht wecken. Ich bleibe auf dem Rücken liegen, das Dunkel zieht Kreise um mich her, die, wenn ein Gecko schnalzt, zu zittern beginnen, auseinanderbrechen, sich neu formen und schließlich verlaufen.</p>
<p><span id="more-122"></span><br />
Ich weiß nicht wie lange ich schon so liege, reglos zwischen konzentrischen Kreisen, halbwach, halbschlafend. Dann wird mir klar, ich habe nicht nach meiner Uhr gegriffen, tatsächlich ist mein Arm bewegungsunfähig. Ich liege auch nicht, ich sitze. Jemand atmet mich und füllt mich mit allem, was ich brauche.</p>
<p>Mit diesem Gedanken tauche ich auf. Verdammt:</p>
<p>Wieder ist mir das <em>Ich</em> verrutscht, ich habe es sinken lassen, mich fallen lassen, und sollte doch bewusst bleiben, ganz oben, über den dunklen Kreisen, sollte gedankenlos sein und doch präsent.</p>
<p>Sein. Einfach <em>Sein</em>.</p>
<p>Ich spüre <a href="http://www.geoventure.de/blog/?p=131">Mae Chee Brigitte</a> sitzt mir schräg gegenüber, meditierend wie ich und all die anderen im Raum. Ich möchte Licht in meine Tiefe bringen, oben bleiben, Gedanken kommen und gehen lassen, wie gute Freunde, die immer willkommen bleiben. Der Gecko schnalzt, es gibt keine Kreise, es gibt nur mein Atmen, <em>neung, song, saam, see &#8230;</em> ein &#8230; <em>neung, song, saam, see &#8230;</em> halten &#8230; <em>neung, song, saam, see &#8230;</em> aus &#8230; <em>neung, song, saam, see</em> &#8230; halten &#8230; <em>neung, song, saam &#8230; </em>ich spüre mein Rückgrat, und meine Schultern sind etwas nach vorn gesunken. Nein, ich bewege mich nicht, <em>song, saam, see</em> …</p>
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		<title>Der perfekte Strand</title>
		<link>http://www.geoventure.de/blog/?p=101</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 11:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Besonders gern erinnere ich mich an Naiharn beach. Während meiner vier Monate in Phuket war ich nur ein einziges Mal im berüchtigten Patong. In Karon bin ich einmal für eine halbe Stunde den Strand entlanggewandert. Aber geschwommen bin ich ausschließlich in Naiharn beach. Der Strand ist unter Touristen weniger bekannt und folglich relativ gering frequentiert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders gern erinnere ich mich an <em>Naiharn beach</em>.</p>
<p>Während meiner vier Monate in <em>Phuket</em> war ich nur ein einziges Mal im berüchtigten <em>Patong</em>. In <em>Karon</em> bin ich einmal für eine halbe Stunde den Strand entlanggewandert. Aber geschwommen bin ich ausschließlich in <em>Naiharn beach</em>. Der Strand ist unter Touristen weniger bekannt und folglich relativ gering frequentiert.  Er liegt abseits der üblichen Routen, hübsch und unprätentiös zwischen steilen üppig bewachsenen Felsen ausgestreckt. Und die Qualität des Wassers? Von meinen langen Jahren in Hawaii bin ich zugegeben etwas verwöhnt, die Inseln liegen schließlich inmitten des Pazifiks und erfreuen sich diesbezüglich optimaler Bedingungen. In Thailand macht man da schon Kompromisse. <em>Naiharn beach</em> liegt dicht am südlichsten Zipfel <em>Phukets</em>, in reinigendem Abstand zum sündigen <em>Patong</em> und ragt ein Stück weit in die Andaman Sea. Irgendwie spricht das für – nun ja, eine gewisse Qualität.<br />
Und nun das.</p>
<p><span id="more-101"></span><br />
In Thailand hat das Pollution Control Department (PCD) es sich seit 2002 zur Aufgabe gemacht, jährlich die Qualität einheimischer Strände an seinen 3000 Kilometern Küstenlinie zu kontrollieren. Bewertet werden die Strände mit einem 5-Sterne-System, das auf den Kriterien Umweltschutz, Gewässerreinhaltung, Biodiversität und Tourismus-Management basiert. Das Ergebnis der Auswertung wird einmal im Jahr publiziert.</p>
<p>Die diesjährige Auswertung veröffentlichte <em>Worasart Apaipong</em>, der stellvertretende Vorsitzende der PCD, in der letzten Woche, Ende Juli 2010. In der Folge titelte die Bangkokpost Anfang August in ihrer Online-Ausgabe: „Sea of sewage strips Thai beaches of five-star rating“ und reinigte damit weltweit ihre Leser von Illusionen, die sich so mancher von den Stränden Thailands bis dato bewahrt haben mag.  Ehrlich gesagt – nach anfänglicher Verblüffung bin ich erleichtert. Jetzt ist es endlich auf dem Tisch. Ganze 6 von 233 Stränden verdienen nach den Auswertungen des PCD ein 5-Sterne-Rating. Immerhin 56 Strände wurden mit 4 Sternen bewertet. 29 Strände waren dem PCD zufolge nicht mehr als 2 Sterne wert.  <em> </em></p>
<p><em>Phukets</em> Strände erwiesen sich als überwiegend problematisch und müssen sich bis auf eine Ausnahme (2 Sterne) mit einem 3-Sterne-Rating begnügen. In <em>Patong</em> und <em>Rawai beach</em> wurden hohe Konzentrationen von coliformen Keimen festgestellt.</p>
<p>Und <em>Naiharn beach</em>? Ist nach dem Gutachten des PCD geradezu überschwemmt von Unrat. Nach Berechnungen handelt es sich um durchschnittlich 2.23 Kilogramm Müll pro 100 Quadratmeter. Der ebenfalls auf der Halbinsel <em>Phuket</em> liegende Strand von <em>Mai Khao</em>, berühmt für brütende Seeschildkröten, ist nur geringfügig besser gestellt: dort wirbeln 1.7 Kilogramm Müll pro 100 Quadratmeter um die konsternierte Schildkrötenbrut.</p>
<p>Bei den 6 perfekten Stränden handelt sich laut <em>Khun Worasart</em> um <em>Bi Leh</em>, <em>Koh Rok</em>, <em>Samsao</em> und <em>Ao Kha beach</em> in der Provinz <em>Krabi</em>, sowie <em>Lidi beach</em> in <em>Satun</em> und <em>Tai Muang</em> <em>beach</em> in <em>Phangnga</em>.</p>
<p>Und in <em>Krabi</em> bin ich nun, 4 der 6 makellosen Strände sind also nahe. <em>Bi Leh</em>? Nie gehört, aber ich bin mir sicher dass nach der Veröffentlichung durch PCD und Bangkokpost nun weltweit mehrere Millionen Touristen, Reise- und Baufirmen, Investoren und Spekulanten diese Strände in Google Earth aufspüren und ihre Pläne schmieden werden. Schließlich will jeder den perfekten Strand, und zwar möglichst für sich allein, oder? Also, wir sehen uns ….</p>
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		<title>Die Künstler von Khlong Muang (1)</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 07:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>
		<category><![CDATA[Geoventure]]></category>
		<category><![CDATA[Khlong Muang]]></category>
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		<category><![CDATA[Scopimera]]></category>
		<category><![CDATA[Scopimera globosa]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Westküste Krabis ist mit Hunderten von Karstfelsen gesprenkelt. Sie ragen unvermittelt und schroff aus dem türkisblauen Wasser der Andaman Sea und bilden auch auf dem Festland bizarr geformte Inseln, die sich hell und eigenwillig aus dem satten Grün der Ölpalmen-Plantagen recken. Doch so exotisch das Landschaftsbild Krabis ist, die Provinz verfügt über ein komplexes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://www.geoventure.de/blog/?attachment_id=86' title='Muster im Sand von Khlong Muang, Krabi'><img width="150" height="150" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/sand-bubbler-crab4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Muster im Sand von Khlong Muang, Krabi" title="Muster im Sand von Khlong Muang, Krabi" /></a>
<a href='http://www.geoventure.de/blog/?attachment_id=87' title='Muster im Sand von Khlong Muang, Krabi'><img width="150" height="150" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/sand-bubbler-crab6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Muster im Sand von Khlong Muang, Krabi" title="Muster im Sand von Khlong Muang, Krabi" /></a>
<a href='http://www.geoventure.de/blog/?attachment_id=88' title='Muster im Sand von Khlong Muang, Krabi'><img width="150" height="150" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/sand-bubbler-crab5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Muster im Sand von Khlong Muang, Krabi" title="Muster im Sand von Khlong Muang, Krabi" /></a>

<p>Die Westküste Krabis ist mit Hunderten von Karstfelsen gesprenkelt. Sie ragen unvermittelt und schroff aus dem türkisblauen Wasser der Andaman Sea und bilden auch auf dem Festland bizarr geformte Inseln, die sich hell und eigenwillig aus dem satten Grün der Ölpalmen-Plantagen recken.</p>
<p>Doch so exotisch das Landschaftsbild Krabis ist, die Provinz verfügt über ein komplexes Ökosystem, das auch im Detail Spektakuläres bietet.</p>
<p>Ich bin an der Westküste, am Strand von Khlong Muang unterwegs, und es ist Ebbe. Die Bucht mit ihrem drei Kilometer langen Sandstrand ist menschenleer. Das Meer hat sich zurückgezogen und Unmengen an Muscheln freigegeben.</p>
<p>Mir fallen wundersame Muster im Sand auf, die bei genauerem Hinsehen aus einer Vielzahl winziger Sandbälle zusammengesetzt sind.</p>
<p><span id="more-84"></span><br />
Betrachtet man die Muster im Ganzen, erscheinen sie zumeist strahlenförmig um ein winziges Sandloch geordnet. Doch gleicht kein Strahlenkranz dem anderen. Mal scheinen die unsichtbaren Künstler Blätter rätselhafter Pflanzen zeichnen zu wollen, dann wird im Sand die Form einer Palme erkennbar. Soviel Formen ich auch betrachte, das Grundprinzip scheint immer das Gleiche: die mysteriösen Verzierungen sind aus halbrunden Bahnen zusammengesetzt, die ihrerseits durch winzige Sandkügelchen ausgelegt sind.</p>
<p>Man muss nicht viel Geduld aufbringen, um die Künstler selbst zu sehen.</p>
<p>Kleine Krabben, grau-gelb, fast durchsichtig, nicht viel größer als Fliegen oder kleine Käfer, krabbeln behände aus Bodenlöchern, die ihnen als Unterschlupf dienen. Geschickt schaufeln sie Sandkörner, formen in etwa zehn Sekunden einen Sandball, halb so groß wie sie selbst.  Gewandt lassen sie ihn seitlich hinter sich gleiten. Ohne Zeitverlust schaufeln sie erneut und produzieren flink weitere Kügelchen, die sie teils konzentrisch, teils in langen Bahnen um ihren Unterschlupf anordnen.  Es genügt eine flüchtige Handbewegung – und sie sind blitzschnell darin verschwunden. Doch sobald die Luft rein scheint, machen sie sich wieder emsig an die Arbeit.</p>
<p>Die Vielzahl geometrisch abgelegter Sandbällchen ergibt – mit Abstand betrachtet – jene eigenwillige Dekoration, die viele Strände Krabis bei Ebbe wundersam verziert. Dieses Phänomen zeigt sich übrigens nicht nur an den Küsten Südostasiens.</p>
<p>Warum aber formt eine winzige Krabbe Bällchen aus Sand? Welchen Zweck haben diese seltsamen Dekorationen?</p>
<p>Inzwischen kehrt die Flut zurück. Die winzigen Künstler verschwinden blitzartig in ihrem Sandloch, das von den ersten Wellen überspült wird. Blasen steigen auf. Dann eine neue Welle  – und die Muster sind ausgelöscht.</p>
<p><a href="http://www.geoventure.de/blog/?p=150">Zur Fortsetzung &#8230;</a></p>
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		<title>Thailand nach den Unruhen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 10:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand Rundreisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Thailand Rundreisen gehören für mich seit 15 Jahren zum regelmäßigen jährlichen Reiseprogramm. Neulich wurde ich daher in einer Email gefragt, ob man denn nach den Unruhen wieder nach Thailand reisen könne. Hier meine Antwort: Thailand ist üblicher Weise ein sehr entspanntes Land. Ich bin sicher, dies ist auch nach den Unruhen immer noch der Fall. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Thailand Rundreisen" href="http://www.exotischereisen.de/reiseziele/thailand/reise-thailand-rundreisen.html" target="_blank">Thailand Rundreisen</a> gehören für mich seit 15 Jahren zum regelmäßigen jährlichen Reiseprogramm. Neulich wurde ich daher in einer Email gefragt, ob man denn nach den Unruhen wieder nach Thailand reisen könne. Hier meine Antwort:</p>
<p>Thailand ist üblicher Weise ein sehr entspanntes Land. Ich bin sicher, dies ist auch nach den Unruhen immer noch der Fall. Ganz besonders auf dem Land bzw. in den Provinzen.</p>
<p><span id="more-73"></span><br />
Selbst wenn es in einem bestimmten Stadtteil in Bangkok (in das man ja nicht unbedingt gehen muss) Unruhen gibt, würde ich persönlich jeder Zeit wieder nach Thailand reisen. Ich kenne das Land und die Menschen sehr gut und sehr lange schon. Man wird dort normaler Weise von niemanden belästigt. Hätte es vergleichsweise in einem südamerikanischen Land Unruhen gegeben, wäre ich einige Monate danach immer noch etwas misstrauisch. Die Lebenseinstellungen und die Reaktionen der Menschen auf bestimmte Verhältnisse unterscheiden sich dort von denen in Südostasien grundsätzlich. Thailand ist für mich jedoch eines der friedlichsten und sanftmütigsten Länder, das ich auf meinen vielen Rundreisen kennen gelernt habe.</p>
<p>Ein Beispiel: Wenn ich in einer Provinz in Thailand auf einen Markt gehe und zuvor meinen kleinen Rucksack an meinem Moped hängen lasse, dann kann ich mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit davon ausgehen, dass dieser  auch noch dort hängt, wenn ich eine halbe Stunde später zurückkomme. Würde ich das gleiche Experiment beispielsweise in Mexiko machen, dann kann ich mit ebenso hoher Sicherheit davon ausgehen, dass der Rucksack weg ist. Und dies nicht erst nach einer halben Stunde, sondern vermutlich schon nach zwei Minuten. Und wenn ich Pech habe, das Moped gleich noch dazu.</p>
<p>In Thailand wird man auch immer wieder dem Lächeln begegnen. Oft wurde dieses Lächeln schon in Berichten erwähnt, aber auch oft schon missverstanden. Dieses Lächeln ist jedoch weder eine Anmache noch eine Verstellung. Es ist im Prinzip „nichts weiter“, als ein sanftmütiger Respekt vor dem anderen Menschen und vor dem Leben. Von Ausnahmen natürlich abgesehen. Also ich werde schon bald wieder auf eine Rundreise nach Thailand gehen.</p>
<p>Bernd Bieder</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_75" class="wp-caption aligncenter" style="width: 512px"><a href="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/066xsmall.jpg"><img class="size-full wp-image-75  " title="Wat Sakhet in Bangkok an Makha-Bucha-Day" src="http://www.geoventure.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/066xsmall.jpg" alt="Wat Sakhet" width="502" height="750" /></a><p class="wp-caption-text">Wat Sakhet in Bangkok an Makha-Bucha-Day.  </p></div>
<p>Bernd Bieder: &#8220;Thailand ist für mich eines der friedlichsten und sanftmütigsten  Länder, das ich auf meinen vielen Rundreisen kennen gelernt habe.&#8221;</p>
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